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Staatssekretär Kurz bei Schuldiskussion im Wiener Gymnasium Erlgasse

Die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik lud am 20. Jänner 2012 zu einer Diskussion in das Wiener Gymnasium Erlgasse.

Für Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz war der Besuch im Gymnasium Erlgasse im 12. Wiener Gemeindebezirk ein "Heimspiel", besuchte er doch acht Jahre dieses Gymnasium. In der Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern hob Kurz die Vorteile eines gemeinsames Europas hervor: "Europa ist für uns junge Menschen einfach selbstverständlich. Wir sind mobiler, viele können sich vorstellen, ins Ausland zu gehen, dort zu studieren und auch zu leben", sagte der Integrationsstaatssekretär.

Pro Jahr verlassen rund 80.000 Menschen Österreich. "Das ist eine große Herausforderung für Europa", betont Sebastian Kurz. "Unsere Herausforderung sind aber gleichzeitig die rund 1,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits in Österreich leben." Integration sei mitten in der Gesellschaft und auch mitten in den Schulen angekommen. Deshalb sei es für ihn wichtig, gerade in Schulen Vorurteile abzubauen und Motivation für Integration zu schaffen.

Staatssekretär Kurz bei Schuldiskussion im Wiener Gymnasium Erlgasse © BM.I / E. Weissheimer

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