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Meldestelle für antisemitische Vorfälle: Antisemitismus erkennen und dagegen vorgehen

Seminar mit Benjamin Nägele und Johannan Edelman

Vortragende: Benjamin Nägele und Johannan Edelman



Termin: 03.12.2026

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr

Dauer: 1,5 Stunden (Online)



Schwerpunkte:

- Lagebild Antisemitismus mit besonderem Schwerpunkt der Auswirkungen des 7. Oktober 2023 auf die jüdische Gemeinschaft in Österreich

- Gesellschaftliche Bedeutung der Dokumentation und Fokus auf die Opferperspektive

- Arbeitsprinzipien und Methodik der Meldestelle

- Zivilgesellschaftliche Interventionsmöglichkeiten gegen Antisemitismus und rechtliche Rahmenbedingungen



Ziele: Bedrohung durch Antisemitismus für jüdische Gemeinde und österreichische Gesellschaft verstehen; Auswirkungen auf demokratische Werte einordnen; Rolle der Meldestelle im Opferschutz und ihre Arbeitsprinzipien kennenlernen; antisemitische Erscheinungsformen sicher identifizieren und Handlungskompetenzen für den Umgang mit Vorfällen aufbauen



Benjamin Nägele ist Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und der Israelitischen Religionsgesellschaft Österreichs (IRG). Der studierte Politikwissenschaftler leitete von 2015 bis 2019 das Europabüro der amerikanisch-jüdischen Organisation B’nai B’rith International (BBI) in Brüssel und war wissenschaftlicher Berater für das Europäische Parlament.



Johannan Edelman leitet die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien. Er ist Magister der Handelswissenschaften und arbeitet seit dem Jahr 2000 im Bereich der Antisemitismusprävention und -dokumentation. In unterschiedlichen organisatorischen Kontexten hat er dabei umfassende Expertise aufgebaut.



Zur Anmeldung: Link