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Meldestelle für antisemitische Vorfälle: Antisemitismus erkennen und dagegen vorgehen

Onlineseminar mit Benjamin Nägele und Johannan Edelman

Vortragende:  Benjamin Nägele und Johannan Edelman

Termin: 19.05.2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden (Online)

Schwerpunkte: 

  • Lagebild Antisemitismus mit besonderem Schwerpunkt der Auswirkungen des 7. Oktober auf die jüdische Gemeinschaft in Österreich
  • Gesellschaftliche Bedeutung der Dokumentation und Fokus
    auf die Opferperspektive
  • Arbeitsprinzipien und Methodik der Meldestelle
  • Zivilgesellschaftliche Interventions möglichkeiten gegen Antisemitismus
    und rechtliche Rahmenbedingungen


Ziele: Bedrohung durch Antisemitismus für die jüdische Gemeinde und österreichische Gesellschaft verstehen; Auswirkungen auf demokratische Werte einordnen; Rolle der Meldestelle im Opferschutz und ihre Arbeitsprinzipien kennenlernen; antisemitische Erscheinungsformen sicher identifizieren und Handlungskompetenzen für den Umgang mit Vorfällen aufbauen

Benjamin Nägele ist Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und der Israelitischen Religionsgesellschaft Österreichs (IRG). Der studierte Politikwissenschaftler leitete von 2015 bis 2019 das Europabüro der amerikanisch-jüdischen Organisation B’nai B’rith International (BBI) in Brüssel und war wissenschaftlicher Berater für das Europäische Parlament.

Johannan Edelman leitet die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien. Er ist Magister der Handelswissenschaften und arbeitet seit dem Jahr 2000 im Bereich der Antisemitismusprävention und -dokumentation. In unterschiedlichen organisatorischen Kontexten hat er dabei umfassende Expertise aufgebaut.

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